Haie Australien
Es gibt aufgrund umweltbedingten Änderungen weniger Haie in Australien.
Haie bedroht durch Umweltveränderungen!
Ein australisches Team hat die bisher umfangreichste Datenbank mit Informationen über Rochen, Haie und Chimären (auch Chondrichthyans genannt) und über die Faktoren, die zu ihrem Aussterben beitragen, zusammengestellt.
Fischfang, die Entwicklung der Küste, Klimawandel, Umweltverschmutzung und Abtragung des Lebensraumes wurden in der Studie als Hauptgefahren für ein weltweites Aussterben ausfindig gemacht.
Zusammenfassend wurde festgestellt, dass wohl die größten und am meisten gefischten Spezies, die außerdem eher ein kleines Ausbreitungsgebiet haben, am ehesten gefährdet seien. Ein schlechtes, weltweites Management der Küsten- und Hochseefischerei ist eines der größten Risiken für Haie und Co.
Der Verlust des natürlichen Lebensraumes wird einige Populationen auslöschen, bis zu dem Punkt, an dem das Aussterben nicht mehr rückgängig zu machen ist. Auch der Klimawandel ist nicht zu unterschätzen.
Chondrichthyans sind meist größer als andere Fische und wachsen von daher auch langsamer. Außerdem ist nach Field die Fortpflanzung geringer. Dem schnellen Wandel der Umwelt und der Überfischerei seien die Tiere also nicht mehr gewachsen.
Auch werde es an den Küsten Probleme geben, da die Tiere hier immer mehr mit Menschen in Kontakt treten werden, da diese sich immer weiter ausbreiten. Mehr Menschen brauchen auch mehr Nahrung und so wird es für Haie, Rochen und Co. noch enger werden.
Aber auch für das marine Ökosystem sieht es immer schlechter aus: Die Raubtiere im Wasser kontrollieren die anderen Spezien im Wasser. Nur mit dem Verbleib der Chondrichthyan-Spezien kann das System im Gleichgewicht bleiben. Die Zeit zu handeln ist jetzt! Die Zukunft wird es uns danken.

Maquarie University
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